Schlaufenweg 10

KUPPENALB-SCHLAUFE

Schlaufenweg 10

KUPPENALB-SCHLAUFE

Schlaufenweg 10

KUPPENALB-SCHLAUFE

Markierungszeichen Kuppenalb-SchlaufeSchlaufenweg 10: Kuppenalb-Schlaufe

Rund um den Habsberg: Landschaft erleben und schmecken...

  • 10,6 km
  • 2,7 Std.
  • Parkplatz Wallfahrtskirche Habsberg oder Unterwiesenacker, Abzweigung Richtung Kalvariberg
  • Parkplatz Wallfahrtskirche Habsberg oder Unterwiesenacker, Abzweigung Richtung Kalvariberg
  • Summe Steigungen: 219,8 Meter
    Summe Gefälle: 219,8 Meter

ALTERNATIVER STARTPUNKT: Hilzhofen, Ortsmitte

Die Kuppenalb-Schlaufe bietet eine reizvolle Möglichkeit, bei moderater Weglänge die abwechslungsreiche Landschaft der Kuppenalb mit ihren Besonderheiten kennen zu lernen. Neben dem Besucherparkplatz am Habsberg bietet sich die Möglichkeit, die Wanderung in Hilzhofen oder Unterwiesenacker zu beginnen.
Die markante Bergkuppe des Habsbergs stellt mit 621 mNN die höchste Erhebung am 230 km langen Jurasteig dar. Schon von Weitem ist die Wallfahrtskirche „Maria Heil der Kranken“ zu erkennen, die mit ihrem rosaroten Kirchturm als Wahrzeichen der Gegend aus der bewaldeten Kuppe herausragt. Wer seine Wanderung hier beginnt, dem sei auch ein Besuch des neuen Umweltbildungszentrums „Haus am Habsberg“ empfohlen, das am Fuße des Habsbergs gelegen, den interessierten Wanderer mit Umweltbildungsangeboten, einer regionaltypischen Architektur und einem Bauerngarten erwartet (Infos: Haus am Habsberg, Nürnberger Str. 1, 92318 Neumarkt i.d.OPf., Tel. 09181 / 470-382, www.hausamhabsberg.de).

Südlich des Habsbergs, in Richtung Unterwiesenacker führt der Weg durch die einzigartige Landschaft der Kuppenalb mit ihren flachgründigen Kalkscherbenäckern und Heckenriegeln zum Schanzberg. Diese felsdurchsetzte Anhöhe präsentiert sich als eine der wenigen noch offenen und beweideten Bergkuppen der Gegend mit einer selten gewordenen botanischen Vielfalt. Silberdistel, Fransen- und Deutscher Enzian gedeihen hier auf dem Kalkmagerrasen ebenso wie Karthäusernelke, Küchenschelle und Sonnenröschen. Aber auch Neuntöter, Zauneidechse und Schlingnatter zählen zum festen Inventar dieser wunderschönen Anhöhe mit ihren Wacholderheiden und exponierten Felsköpfen. Durch Unterwiesenacker hindurch führt die Route über die offene Landschaft in Richtung Hilzhofen. Dort wartet die lokale Gastronomie mit einer kulinarischen Besonderheit, dem „Juradistl“-Lamm auf. Den Zusammenhang zwischen Naturschutz und Gaumenfreuden durch die traditionelle Hütschäferei wird hier mit einem metallenen Kunstwerk, einem „Landschaftsrahmen“ dargestellt und unweit von Hilzhofen entstand 2016 auch das erste Landschaftskino. Achten Sie bei Ihrer Einkehr auf das Logo des „Juradistl“-Lammes und erleben Sie Geschmack der Landschaft auch kulinarisch! Vorbei am Pfaffenberg und zwischen Raben- und Eichelberg hindurch erreicht man nach dieser knapp dreistündigen Rundwanderung schließlich wieder den Parkplatz am Habsberg.
Einkehrmöglichkeiten finden sich neben Hilzhofen in Unter- und Oberwiesenacker.