Schlaufenweg 14

SCHWARZE-LABER-SCHLAUFE

Schlaufenweg 14

SCHWARZE-LABER-SCHLAUFE

Schlaufenweg 14

SCHWARZE-LABER-SCHLAUFE

Markierungszeichen Schwarze-Laber-SchlaufeSchlaufenweg 14: Schwarze-Laber-Schlaufe

Schwarze-Laber-Schlaufe

  • 10,5 km
  • 2,6 Std
  • Alling, Gelbe Villa nördlich der Laberbrücke am östlichen Ortsausgang Alternativ: Wandererparkplatz am Pfalzbauernberg unterhalb Eilsbrunn
  • Alling, Gelbe Villa nördlich der Laberbrücke am östlichen Ortsausgang Alternativ: Wandererparkplatz am Pfalzbauernberg unterhalb Eilsbrunn
  • Summe Steigungen: 245,53 Meter
    Summe Gefälle: 245,5 Meter

Die Schwarze-Laber-Schlaufe führt zwischen Unteralling im Südosten und Eilsbrunn im Nordwesten über die Jurahänge und entlang der Schwarzen Laber durch den Gemeindebereich Sinzing. Flache und beschauliche Passagen wechseln sich mit steilen und anspruchsvollen Abschnitten ab und machen den besonderen Reiz dieses Schlaufenweges aus.
Die Schwarze-Laber-Schlaufe verläuft streckenweise auf felsigem oder laubbedecktem Untergrund steil auf die Jurahänge hinauf und dort meist an der Hangkante entlang durch lichten Laubmischwald. An einzelnen Stellen gibt der Wald den Blick auf die sich idyllisch dahinschlängelnde Schwarze Laber frei, so z.B. an der Hohen Wand, einem markierten Aussichtspunkt nördlich Alling. Im Tal, wo der Weg dem von Erlen und Weiden gesäumten Flussufer folgt, erfreut das Licht- und Schattenspiel der durch das Laub auf das Wasser fallenden Sonnenstrahlen. Kurz vor Eilsbrunn bietet die Route am Pfalzbauernberg eine Besonderheit: Hier führt der Weg über eine für den Jura typische, von beeindruckenden Felsformationen eingerahmten Trockenrasenlandschaft, die zu den schönsten Gegenden im Bayerischen Jura zählt.

Neben den landschaftlichen Reizen hat die Route aber auch kulturhistorisch Einiges zu bieten. So führt der Weg von Alling in Richtung Osten über die ehemalige Bahnstrecke des „Allinger Bockerls“, dem heutigen Schwarze Laber-Rad- und Wanderweg. Die Lokalbahn, auf Initiative des Verlegers Friedrich Pustet und anderen Unternehmern gebaut, transportierte zwischen 1875 und 1985 auf ihrer 4,14 km langen Strecke Güter und bis 1965 auch Personen zwischen Sinzing und Alling. Wer denkt heute noch, dass das Labertal damals nicht nur beliebtes Ausflugsziel der Regensburger, sondern aufgrund der Wasserkraft und der Braunkohlevorkommen vor allem ein Standort florierender Industrie- und Handwerksbetriebe war? Neben mehreren Mühlen und Sägewerken, die z.T. bis heute in Betrieb sind, ist auch die ehemalige Papierfabrik der Gebrüder Pustet erhalten geblieben.
Der Talweg führt am Schlossberg bei Bruckdorf auch an einer, bis auf wenige Mauerreste weitgehend zerstörten, ehemaligen Burg vorbei. Der Talweg ist deshalb auch Teil des „Burgensteiges“, Informationstafeln illustrieren die Bedeutung der Standorte.