Schlaufenweg 18

PETERSBERG-SCHLAUFE

Schlaufenweg 18

PETERSBERG-SCHLAUFE

Schlaufenweg 18

PETERSBERG-SCHLAUFE

Markierungszeichen Petersberg-SchlaufeSchlaufenweg 18: Petersberg-Schlaufe

Natur und Wallfahrt zwischen Weisser und Wissinger Laber

  • 15,0 km
  • 4 Std.
  • Abzweigung vom Jurasteig östlich Holnstein
  • Abzweigung vom Jurasteig östlich Holnstein
  • Summe Steigungen: 150 Meter
    Summe Gefälle: 150 Meter

Der Rundweg um Waldkirchen bzw. über Ittelhofen und das Tal der Wissinger Laber fungiert auch als Themenwanderweg "Naturwallfahrt rund um den Petersberg" und ist als solcher zusätzlich beschildert (www.lpv-neumarkt.de)

Abkürzung Petersberg-SchlaufeHinweis: Die Petersberg-Schlaufe ka nn über eine Abkürzung auf halber Strecke hinter dem Petersberg auf ca. 10 km verkürzt werden!

 

Die Petersberg-Schlaufe verbindet das Tal der Weissen Laber mit dem Tal der Wissinger Laber in Form einer Wanderung über die Albhochfläche zum Petersberg. Der Weg stellt so die Verbindung des Wasser- und Mühlenweges zwischen der Breitenbrunner Laber über die Wissinger Laber zur Weißen Laber hin dar und kann im westlichen Jurasteig-Gebiet sicher als eine der abwechslungsreichsten Tageswanderungen bezeichnet werden.

Unterwegs informieren zahlreiche Infotafeln des Landschaftspflegeverbandes Neumarkt i.d.OPf. und der Gemeinde Seubersdorf über die tausendjährige Kulturgeschichte und die vielfältigen Biotope zwischen dem Jurakegel Petersberg und der Wissinger Laber, aber auch über die naturschutzfachlichen Maßnahmen, denen das einzigartige Mosaik aus Magerrasen, Baumreihen, Lesesteinhaufen und der artenreichen Talaue der Wissinger Laber zu verdanken ist.

Östlich Holnstein, etwa 300 Meter nach dem Überqueren der Kreisstraße, zweigt die Petersberg-Schlaufe vom Jurasteig am Högelberg ab und führt in einer guten Stunde über Staufersbuch zu der kleinen Ortschaft Waldkirchen mit der Wallfahrtskirche St. Peter und Paul am Petersberg. Dort teilt sich der Weg und führt nun als Rundweg über Ittelhofen und das Tal der Wissinger Laber zurück zum Petersberg bzw. nach Holnstein. Eine Wanderung auf der Petersberg-Schlaufe, die zwischen dem Petersberg und dem Tal der Wissinger Laber identisch mit der "Naturwallfahrt" verläuft, öffnet dem Wanderer die Augen für allerlei Zusammenhänge zwischen christlicher Glaubenskultur, Biotopvernetzung, Artenvielfalt, Geologie, Hüteschäferei und Landschaftspflege.

Immer wieder fällt der Blick auf artenreiche Magerrasen, die vom Landschaftspflegeverband Neumarkt in Pflegekonzepte eingebunden sind und durch Beweidung vor der drohenden Verbuschung geschützt werden. Verwitterte Wegkreuze erinnern an die Bedeutung des Petersberges als uraltes Wallfahrtsziel und malerische Baumreihen zeichnen alte Kirchwege nach. Besonders interessant ist die Verzahnung von Trockenstandorten - mit so typischen Pflanzenarten wie Thymian und Kiefer - mit der naturnahen Talaue der Wissinger Laber, wo sich Prachtlibelle und Wasseramsel ein Stelldichein geben.

Zwei Gasthäuser in Ittelhofen laden auf halber Strecke zur Einkehr und machen die Petersberg-Schlaufe so zu einem rundum empfehlenswerten Wandererlebnis.